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Wie kann Wasserstoff bei der Energiewende unterstützen?

Geschrieben von Thomas Buzckowski | 26.01.2021, 23:00:00

 

Netzlabor "Öhringer Wasserstoff-Insel“ mit 30 Prozent Wasserstoff im Netz.

Um Wasserstoffbeimischungen im Erdgasnetz zu untersuchen, entstand unter Federführung des DVGW ein Fahrplan um  Gasverteilnetze und Gasanwendungen in verschiedenen Etappen für Wasserstoff und andere gasförmige Energieträger mit unterschiedlichen Treibhausgasbilanzen fit zu machen. Regenerativ, also aus erneuerbarem Strom erzeugt, soll Wasserstoff soll gespeichert und über die vorhandene Gasinfrastruktur effizient und bedarfsgerecht nutzbar gemacht werden.

Als Teil dieser Strategie startete die Netze BW das Projekt „Öhringer Wasserstoff-Insel“. Hier wird dem Erdgas in der Modellregion Öhringen ab 2021 nach und nach bis zu 30 Prozent Wasserstoff beigemischt. Dieses Gebiet wird vom bestehenden Erdgasnetz abgetrennt und eigenständig versorgt, quasi wie eine Insel innerhalb dieses Netzes – die Wasserstoff-Insel. Der dafür benötigte Wasserstoff wird dabei mittels eines Elektrolyseurs erzeugt, dessen Emissionen von der Art der Stromerzeugung abhängen. Das mehrjährige Projekt wird in Öhringen umgesetzt und startet 2020 zunächst innerhalb der Netze BW-Betriebsstelle in der Meisterhausstraße. Anschließend soll das Projekt dann auf umliegende Straßen ausgeweitet werden. Bisherige Kenntnisse und Erfahrungen fließen dabei in das Projekt mit ein. Gasgeräte und Sicherheit stehen dabei selbstverständlich im Vordergrund.

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