Infotag Energieeffizienz Forst

€ 4.- pro Quadratmeter sind der Mühe Lohn

 

 

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Energie sparen, aber richtig. Beim Infotag Energieeffizienz am 30. April 2010 in Forst informierte die EnBW Energiegemeinschaft e.V. Immobilienbesitzer anhand drei umgesetzter Praxisbeispiele und ergänzenden Vorträgen namhafter Spezialisten, wie der Energieverbrauch, und damit auch die Heizkosten einer Immobilie zukünftig reduziert werden können. Klug koordinierte Maßnahmen, innovative Technologien wie Wärmepumpe und kontrollierte Wohnungslüftung wurden im Rahmen der Veranstaltung als verlässliche Grundlagen von den anwesenden Fachleuten der Firmen und Institutionen benannt, Ihre Partner für modernes und Energie sparendes Bauen.

 

 

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Die zu besichtigenden Heizräume waren gut gekennzeichnet.

Die zu besichtigenden Heizräume waren gut gekennzeichnet.

Dass man beim Bauen sehr viel Geld ausgeben kann, ist bekannt. Wie man aber Maßnahmen sinnvoll kombiniert und dadurch Baukosten spart und niedrigere Heizkosten mitnimmt, zeigte am 30. April 2010 der Informationstag Energieeffizienz der EnBW Energiegemeinschaft und Ihrer Partner.

 

 

Für diese Veranstaltung öffneten drei Eigentümer hochmoderner Wärmepumpen-Heizungen in Forst Ihre Heizräume. Dort beziehungsweise im direkten Umfeld des jeweiligen Gebäudes standen Spezialisten aus der Bau- und Haustechnik Interessenten Rede und Antwort beziehungsweise informormierten direkt am Objekt über Vorteile und Gewerk spezifische Besonderheiten.

 

 

Und dass die Mühe sich richtig lohnen kann, belegten eindrucksvoll die bezifferten Heizkosten von insgesamt € 1.200.- oder € 4.- pro Quadratmeter Wohnfläche bei einem unserer teilnehmenden Eigentümer. Wie dieser Traumwert erreicht oder sogar noch übetroffen werden kann, darüber herrschte bei den anwesenden Experten Einigkeit.

 

 

Die Fachleute für Wärmepumpen standen bereit und sparten nicht mit Erklärungen.

Die Fachleute für Wärmepumpen standen bereit und sparten nicht mit Erklärungen.

Zunächst gilt uneingeschränkt die Erkenntnis: Jedes Gebäude ist anders. Wie die Individualität des Bauherrn weisen Gebäude grundsätzliche Unterschiede auf. Daher gaben die Fachleuteden Rat, für jedes Gebäude einen geeigneten Maßnahmenmix aus bau- und anlagentechnischen Maßnahmen unter Berücksichtigung der aktuellen Gesetzgebung beziehungsweise deren deutlichen Überschreitung zusammenzustellen. Bei Sanierungen hilft hier eine neutrale Energiesparberatung weiter.

 

 

Darunter versteht man eine bilanzielle Gegenüberstellung des Energieverbrauchs des Bestandes mit berechneten Energieverbräuchen einer oder mehrerer, ausgewählter Maßnahmen. Durch den direkten Vergleich wird eine Bewertung der verschiedenen Maßnahmen oder Maßnahmenpakete möglich. Ein etwaiger Sanierungsbedarf kann so identifiziert und die Reihenfolge der durchzuführ-enden Maßnahmen in Absprache mit dem Bauherrn festgelegt werden.

 

 

Egal ob Anlagen- oder Bautechnik, .....

Egal ob Anlagen- oder Bautechnik, …..

Auch herrschte bei den anwesenden Fachleuten Einigkeit darüber, dass sowohl die Reduktion der Wärmeverluste eines Gebäudes durch eine Verbesserung der Wärmedämmung an den äußeren Umschließungsflächen sowie eine luftdichte Ausführung der Gebäudehülle, unterstützt durch innovative Haustechnik wie beispielsweise eine Wärmepumpe und Komfortlüftungsanlage den Brennstoffverbrauch des Gebäudes nachhaltig senkt. Dieses Maßnahmen-Gesamtpaket stellt bei einer Altbausanierung in der Regel die größt mögliche Einsparung sicher, verursacht dann aber gleichzietig die höchsten Kosten. Natürlich sind jederzeit aber auch Teillösungen mit einer geringeren Einsparung möglich. Um jeweils die technisch mögliche Einsparung und eventuelle Synergieeffekte zu nutzen, ist eine fachtechnische Planung aller Maßnahmen unerlässlich.

 

 

... bei den Experten blieb keine Frage unbeantwortet.

… bei den Experten blieb keine Frage unbeantwortet.

Allen unseren Besuchern und Interessenten wünschen wir ein gutes Gelingen Ihres konkreten Vorhabens und danken für den Besuch. Unser besonderer Dank an dieser Stelle gilt den Eigentümern, die zu Informationszwecken Ihre Heizräume dem Publikum öffneten. Bedanken möchten wir uns auch bei den beteiligten Partnern und teilnehmenden Firmen sowie den vielen und fleißigen Hände im Hintergrund, ohne die unsere Veranstaltung so nicht möglich gewesen wäre.

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